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Sonntag, 20.05.2012 >> 16:45 - 18:30
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Jugendtag 2011(Eschwege, 22.06.2011) „Verschieden und doch Eins“, unter diesem Motto fand am vergangenen Sonntag (19.06.2011) der Jugendtag 2011 in der Ballsporthalle in Frankfurt statt.

Kirchenpräsident Bernd Koberstein hielt den Gottesdienst mit einem Textwort aus: „Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soll?“ (Markusevangelium Kapitel 10, Vers 51)


Dieser Jugendtag war ein Event der etwas anderen Art. Zum einen gab es ein Vorprogramm: Es begann um halb zehn mit gemeinsamen Singen, frühstücken und Einstimmen auf den um 11 Uhr beginnenden Jugendgottesdienst. Zum anderen fand der Jugendtag seit langer Zeit nicht in der allseits bekannten Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim statt, sondern in der eher unbekannten Ballsporthalle in Frankfurt. Dies stellte alle Organisatoren vor eine ganz besondere Herausforderung, da vieles zunächst ausgetestet werden musste, anstatt den bekannten Plan aus der berühmten Westentasche zu ziehen. Zum dritten gab es eine großartige Überraschung am Ende des Tages zu verkünden, aber zunächst ein paar Gedanken aus dem Gottesdienst:

Der Kirchenpräsident hielt den Gottesdienst in Anlehnung an den vergangenen Pfingstgottesdienstes von Kirchenoberhaupt Stammapostel Wilhelm Leber in Dresden: „ Kommt nun, [...], lasst uns wandeln im Licht des Herrn!“ (Jesaja Kapitel 2, Vers 5)

Zu Beginn begrüßte der Kirchenpräsident die Jugend, vor allem die, die via Internetübertragung an den Gottesdienst angeschlossen waren. Er begrüßte aber auch die Jugendlichen, die sich in ganz besonderen Lebenssituationen befinden, die trotz Sorgen und Nöten zu diesem Jugendtag angereist waren um neue Kraft für ihr Glaubensleben und ihren Alltag zu bekommen.

Er brachte das Grußwort des Pfingstgottesdienstes in Verbindung mit dem Thema des Jugendtages. Es seien alle Jugendlichen an diesem Tag unterschiedlich: Einige befänden sich in besonderen Lebenssituationen, andere hätten eine andere Hautfarbe, wieder andere würden sich in ihrer ganz eigenen Weise unterscheiden. Doch in einem Punkt wünschte der Kirchenpräsident eine ganz besondere Einheit. Er wünschte der Jugend, dass sie im Licht stehen möge, im Licht des Heiligen Geistes, denn wo das Licht des Heiligen Geistes sei, da offenbare sich auch Jesus Christus als Zentrum jenes Lichtes.

Dafür müsse die Jugend aber auch wissen, was sie von der Kirche eigentlich wolle. Etwa die schöne Musik, oder eine schöne Party? Er verdeutlichte, dass es immer wieder Dinge in dem Leben der Jugend gäbe, die aktuell und wichtig seien, wie zum Beispiel Kummer, wenn einmal Prüfungen nicht so ausfallen wie es sich der oder die Jugendliche gewünscht habe und dass alle Wünsche und Sorgen der Jugend völlig legitim seien. Wichtig sei dabei allerdings, dass es immer auch übergeordnete Dinge geben müsse. Dazu gehöre auch, dass man sich würdig mache um an der Wiederkunft Christi teilhaben zu dürfen, denn die Entscheidung, wer dabei sein darf, liege allein bei Gott. Und wenn dann jene Sorgen und Wünsche im Glauben an Gott in Erscheinung treten führe dies in das Licht des Heiligen Geistes. Dahin, wo Christus im Zentrum stehe und wo dieses Licht zu Gott führe.
Außerdem erwähnte der Kirchenpräsident, dass es in genau diesem Licht Antworten auf alle Sorgen und Wünsche gäbe. Der Kirchenpräsident machte deutlich, dass man Gott immer wieder sagen müsse, was man von ihm erwarte und dass es keinen Heilsautomatismus gäbe.

Er Schlussfolgerte damit, dass bei allem Spaß und bei aller Freude des Alltags doch etwas ganz anderes im Zentrum der Jugend stehen müsse: Im Licht gehen hieße dann also Gott mit in den Alltag zu nehmen, um so zur Quelle des ewigen Lichtes, zu Gott, zu kommen.

Nach dem Gottesdienst gab es dann eine Mittagspause, in der sich die Jugendlichen stärkten, sich unterhielten und sich auf die Feierstunde einzustimmen.

Das Motto des Jugendtages entstand übrigens aus der Erarbeitung des Nachmittagsprogrammes. In diesem wurde der Gastapostel Herbert Bansbach aus der Gebietskirche Süd vorgestellt.

Am Ende des Jugendtages lüftete der Kirchenpräsident dann noch ein Geheimnis. Das Datum und der Ort des kommenden Jugendtages 2012, waren der Jugend zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Als der Kirchenpräsident dann verkündete, dass der Jugendtag im kommenden Jahr in Oberhausen mit der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen stattfinden wird, war tosender Applaus vorhanden und die Ballsporthalle bebte.

So gingen die Jugendlichen dann am Ende des Tages wieder auseinander und freuen sich auch jetzt schon auf den kommenden Jugendtag.


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Mehr Bilder und einen ausführlichen Gottesdienstbericht findet ihr auf YOUNGNACTIVE

ArtikelHier findet ihr den ausführlichen Gottesdienstbericht

ArtikelHier findet ihr den Bericht der Nachmittagsstunde

Und hier die Bilder vom Jugendtag

Aber da gab es doch noch die Gedankenwand



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