„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(Bad Hersfeld/Kathus: 16.10.2011) Das Zitat aus der Geschichte vom kleinen Prinz (Antoine de Saint-Exupéry) war eine der zentralen Gedanken von Bischof Münster, der einen Jugendgottesdienst für die Jugend des Bezirks Bad Hersfeld hielt.
Kern des Gottesdienstes war ein Textwort aus Matthäus 13, Vers 16: „Selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören..“
Der Bischof begann den Gottesdienst, indem er die Jugend fragte, ob ein Gotterleben wichtig sei. Er stellte heraus, dass die Existenz Gottes eben gerade durch das Erleben von Gottes Wirksamkeit beweisbar sei um somit den Glauben an Gott auf ein sicheres Fundament zu stellen.
Die Voraussetzung dazu sei, seine geistigen „Empfangskanäle“ zu öffnen und zu benutzen, um das Wirken Gottes zu erleben. Diese „Empfangskanäle“ seien unsere Ohren und Augen, so der Bischof.
Sehen und hören, was Gott uns immer wieder sagen möchte sei nicht alles, denn sonst wäre Gotterleben ja recht einfach. Wir müssten lernen zum einen richtig zu sehen und zu hören, zu erkennen dass Gott zu uns spricht und das zu interpretieren was Gott uns mitgeteilt hat.
Auf den Alltag bezogen helfe das der Jugend weltliche Angebote zu unterscheiden. Tun sie ihr gut oder nicht. Ebenso fragte er die Jugend, wen sie am Altar Gottes sehe: Den Menschen der predigt oder Gott, der dort der Jugend begegnen möchte.
Zwischendurch zeigte der Bischof immer wieder Beispiele aus der heiligen Schrift auf, um zu verdeutlichen, was er meinte. Zu nennen seien dort „der greise Simeon“ und „die Begebenheit auf dem Berg der Verklärung“.
Der Bischof wünschte der Jugend eben diese Fähigkeiten zu benutzen und weiterzuentwickeln um zum einen die Wiederkunft Jesus Christus zu bemerken, aber auch erleben zu können. Das ginge nur, wenn man lerne richtig zu sehen und zu hören. Gott, seinen Sohn und den heiligen Geist zu erkennen und zu verstehen, was sie uns immer wieder sagen.












